Eckert Schattenboxer

Erst gestern stand Vincent Che Veih von der Düsseldorfer Kripo vor diesem Grab: Pia, die 17-jährige Nichte eines Kollegen, hat sich das Leben genommen und wurde hier beigesetzt.

Jetzt liegt eine zweite junge Frau inmitten der Blumen und Trauerkränze. Entstellt von zahllosen Verletzungen, Spuren eines tagelangen Martyriums. Abgelegt am Ende einer stürmischen Nacht. Warum ausgerechnet hier?

Pia und die ermordete Alina kannten einander nicht, und doch glaubt Vincent an eine Verbindung. Er beginnt, einen alten Mordfall aufzurollen, und stößt auf ein Komplott, in dem seine eigene Mutter, eine bekannte RAF-Terroristin, ein Rolle spielt.

Dann verschwindet ein weitere junge Frau …

Nach „Schwarzlicht" dachte ich, es geht nicht noch besser, aber mit „Schattenboxer" ist Horst Eckert der ultimative Knaller gelungen. Der 2. Fall mit dem glaubwürdig gezeichneten Kommissar Vincent Veih besticht durch fulminant aufgebaute Spannung, präzise Beschreibung des Polizeialltages und klare Sprache. Kein deutscher Krimiautor verknüpft Politik und Krimi so überzeugend wie Horst Eckert. (Krimibuchhändlerin Cornelia Hüppe).

Hörbuch, ungekürzt, gelesen von Dietmar Wunder

 

         Hrprobe